Ecollab

 

Das Ecollab – Citizen Science für die nachhaltige Entwicklung

Mit dem Ecollab macht es der «Thinkpact Zukunft» möglich die Potenziale der kollaborativen Wirtschaft mittels eines partizipativen Prozesses zu erkunden und diese für die Veränderungsprozesse der Agenda 2030 (SDG's der UNO) sowie Umwelt- und Sozialziele zu nutzen. Unter kollaborativer Wirtschaft verstehen wir die ganze Bandbreite an anderem Wirtschaften; von Genossenschaften, Gemüsekooperativen und Prosumer-Organisationen bis hin zu Sharing-Ansätzen und Social Entrepreneurship. Ganz im Sinne einer vielfältigen und breiten Wirtschaftsdemokratie. Denn wir alle sind Wirtschaft. 

Der «Thinkpact Zukunft» lädt die Akteurinnen und Akteure der kollaborativen Wirtschaft ein, organisiert einen breiten partizipativen Prozess mit Zukunftswerkstätten zu allen Wirtschaftsbereichen und bereitet die Erkenntnisse aus den Prozessen für die Politik, Verwaltung, Wirtschaftskreise, Verbände und die Medien auf. Im Laufe dieses Projektes wird der «Thinkpact Zukunft» als vernetzende Organisation zum Wissensträger und Ansprechpartner für die Verwaltung und Politik. Dadurch leistet der «Thinkpact Zukunft» einen wichtigen Beitrag in der nachhaltigen, sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung, der sonst von niemanden abgedeckt wird. 

 

Zielsetzung

Die Potenziale der kollaborativen Wirtschaft für die nachhaltige Entwicklung zu kennen und auszuschöpfen.

 

Dialoge auf Bundesebene 

Das Ecollab ist daraus entstanden, dass sich der «Thinkpact Zukunft» (damals noch DANACH) auf Bundesebene mit seinem Anliegen die Potenziale der kollaborativen Wirtschaft zu kennen und auszuschöpfen, eingebracht hat. Wir konnten dieses Anliegen im Stakeholder-Dialog zur Strategie Nachhaltige Entwicklung 2016-2019 des Bundesrates platzieren. Im bundesinternen Vernehmlassungsprozess, der auf den Stakeholder-Dialog folgte, stiess die Massnahme aber auf Widerstand und fand darum keinen Eingang in die Strategie Nachhaltige Entwicklung 2016-2019. 

Laut dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) ist zudem ein Prozess, um mehr Erkenntnisse zu kollaborativen Wirtschaftsformen für die Nachhaltige Entwicklung zu gewinnen, aktuell nur schwer mit dem politischen Auftrag zu vereinbaren. Mehr Informationen zu diesem Auftrag sind hier zu finden.

Nun nehmen wir es in einem nächsten Schritt in die eigenen Hände und gehen dann wieder auf Interessierte innerhalb der Verwaltung zu. Unser Ziel ist es in weiteren Stakeholder- und Vernehmlassungsprozessen das Anliegen weiterhin einzubringen und durch eine breitere Vernetzung und Abstützung das nötige Gewicht zu bekommen um die kollaborative Wirtschaft zu stärken. 

 

Nächste Schritte

Unser Ziel ist es, ab Herbst 2017 Zukunftslabors mit allen relevanten Stakeholdern in den verschiedenen Themenfeldern eines kollaborativen, demokratischen und gemeinschaftsbasierten Wirtschaftens zu organisieren.

 

Nutzen

Für Stakeholder (lokale und regionale, nachhaltige Initiativen und Organisationen)

  • Austausch und Nutzen von Synergien
  • Entwicklung von politischen Zielen, Konzeptpapieren oder Teilnahme an Vernehmlassungsprozessen

Für Gemeinden, Städte und Regionen:

  • Vereinfachter Zugang zu konkreten Modellen und Konzepten bzw. den Initianten und Akteuren der kollaborativen Wirtschaft
  • Förderung der nachhaltigen Entwicklung (z.B.: Agenda 2030 oder 2000-Watt Gesellschaft)

Für Gewerbe und Wirtschaft

  • Zugang zu den Erkenntnissen aus dem Ecollab-Stakeholderprozess
  • Möglichkeit zum Austausch mit Initianten und Akteuren der kollaborativen Wirtschaft

Für Politik

  • Intermediärer Partner für die Planung von Massnahmen zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung
  • Förderung von zivilgesellschaftlichem Engagement durch den Brückenschlag zwischen NGOs und Behörden